Gartenhaus

Von der herzoglichen Wache zum Gartencafé

Prinz Joseph von Sachsen-Hildburghausen liess sich in den Jahren 1775 – 1779 Schloss Bedheim in einen Sommersitz umwandeln. Der Prinz betrat das Schloss von der Gartenseite durch sein neues Treppenhaus und nicht über den Schlosshof. Deswegen wurde auch die neue Wache am Eingang zum Garten gebaut. Da der Prinz Hildburghausen bald wieder verliess und die neuen Schlossherren keine Wache benötigten, wurde aus dem Wachhaus das Wohnhaus für die Schlossgärtner. Über 200 Jahre verriet nur das eigenartig auskragende Dach auf der Nordseite, wozu das Haus ursprünglich diente.

Das Haus wurde mehrere Male umgebaut und jetzt Gärtnerhäuschen genannt. Einige dieser Umbauten waren unglücklich und verursachten schlimme Schäden; anderen haben wir zu verdanken, dass sich die alte Raumstruktur erhalten hat.

Ein neues Dach hat das Haus 1994 gerettet, doch aus seinem Dornröschenschlaf wurde es erst 2007 geweckt, als wir es zum Café umgebaut haben. Bei der grundlegenden Sanierung haben wir versucht, den ursprünglichen Grundriss wiederherzustellen, soviel wie möglich von den originalen Bauteilen zu retten und uns so genau es ging, an die wenigen Zeugnisse zu halten. Die Arbeiten wurden von den lokalen Handwerkern ausgeführt, die sich hier in Südthüringen noch manche Tradition bewahrt haben.

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Aktualisiert am 8. April 2014



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Die Teichforelle

Das Gartencafé serviert keine eigenen Forellen, der Seegarten ist aber ein Paradies für alle feuchteliebenden Tiere und Pflanzen.

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